Druckpunkt Fußmassage (Reflexzonenmassage)

Wirkung

Die Druckpunktfußmassage wirkt positiv auf den gesamten Köper. Sie regt den Energiefluss an, entspannt und unterstützt die Selbstheilungskräfte des Menschen.

Sie besteht aus sanftem Fingerdruck und angenehmen Streichungen, welche ein Wohlbefinden im ganzen Körper verbreiten.

Das Gewebe wird bei der Massage gelockert, was dazu führt, dass die Energie im Körper ungehindert fließen kann.

Diese Art von Fußmassage kann präventiv eingesetzt werden und eine allgemeine gesundheitliche Stärkung erzielen.

Der Zusammenhang zwischen Füßen und Organen

Die Füße massieren, wenn der Nacken verspannt ist?! Oder wenn man Unwohlsein verspürt?!

Ja, denn das Naturheilverfahren der Fußmassage basiert darauf, dass die Fußsohlen den gesamten Körper widerspiegeln.

Jedes Organ steht mit einem bestimmten Teil der Fußsohle, einer Druckpunktzone, in enger Verbindung. Das heißt, wenn der Masseur auf einen bestimmten Punkt drückt oder ihn massiert wirkt sich das direkt auf das „spiegelnde“ Organ aus.

Durch den sanften Druck auf verschiedene Stellen am Fuß, in der richtigen Reihenfolge, werden Signale an die einzelnen Körperteile und Organe gesendet. Die Durchblutung und der Stoffwechsel werden angeregt, Energie kann im gesamten Körper besser fließen, Selbstheilungskräfte werden in der Folge aktiviert. So können beispielsweise Verspannungen, Kopfschmerzen oder andere Beschwerden effektiv und sanft gemindert werden.

Folgendes kann Druckpunktmassage bewirken:

  • Lösen von Verspannungen
  • Linderung von stressbedingten Spannungszuständen, wie z.B. Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Verdauungsprobleme
  • Entspannende und beruhigende Wirkung beim Stress
  • Verbesserung der Durchblutung im gesamten Körper
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Mentales und körperliches Wohlbefinden

In diesen Fällen sollten Sie auf die Druckpunktfußmassage verzichten:

  • Fieber
  • Infektionskrankheiten, besonders Hautpilz oder Nagelpilz
  • Hautkrankheiten, Verbrennungen und unverheilte Wunden
  • Nach einer OP, beispielsweise der Gelenke (bitte die Zustimmung des behandelnden Arztes einholen)
  • Thromboseneigung
  • Venenentzündungen oder ausgeprägte Krampfadern
  • Schwangerschaft
  • Krebspatienten

Besonders wichtig: Schwangere und Krebspatienten sollten die Fußdruckpunktmassage auf keinen Fall anwenden!

Die Technik

Zu den Techniken zählen: Drücken – entweder mit dem Daumen, Fingern, Fingerknöcheln, Handballen oder Faust. Raupengang – eine raupenartige Bewegung mit Druck. Weiterhin wird Wringen, Reiben, Lockern, Dehnen und Schaukeln in der Behandlung angewendet. Außerdem können verschiedene Hilfsmittel (Werkzeuge) verwendet werden.

Druckpunktfußmassage – eine uralte Heilmethode

Die Druckpunktfußmassage oder sog. Fußreflexzonenmassage ist bereits über 4.000 Jahre alt. Wie aus antiken Wandmalereien hervorgeht haben bereits die alten Ägypter spezielle Punkte der Fußsohlen massiert. Auch in den fernöstlichen Heiltraditionen, wie dem Ayurveda, der traditionellen Thai-Massage und der chinesischen Medizin wurde die Fußreflexzonenmassage schon immer eingesetzt.

1913 ist dann auch die westliche Wissenschaft auf die Methode gestoßen. Denn der amerikanische Arzt Dr. William Fitzgerald veröffentlichte seine medizinische Abhandlung zur „Zone Therapy“, basierend unter anderem auf seinem Wissen über traditionelle indianische Medizin.

Die Massagetechnik der Fußdruckpunktmassage wurde nun auch in Europa bekannt. In den 1930er Jahren erweiterte die Masseurin Eunice Ingham die Grundtechnik von Fitzgerald zur heute angewendeten Massage.

Heutzutage ist diese Massage- und Behandlungsart auch in Deutschland sehr verbreitet. Meistens wird sie im Naturheilverfahren und im Wellnessbereich angeboten.

Bitte beachten Sie: In meiner Praxis dient die Druckpunktmassage ausschließlich der Steigerung des Wohlbefindens und zur Ankurbelung der Selbstheilkräfte und nicht einer heilenden Therapie.