Schröpfmassage

Schröpfmassage ist eine jahrhundertalte Wellnessbehandlung und Massagetechnik, die sofortige Erleichterung bei starken Verspannungen und Faszienverklebungen bringt. Zusätzlich sollen durch das Schröpfen auf speziellen Energiepunkten (Meridianen) auch positive Auswirkungen auf innere Organe hervorgerufen werden.

Das Prinzip des Schröpfens ist es, Schadstoffe oder „Krankmachendes“ aus dem Körper herauszuziehen – die Technik dient also unter anderem der Körperentgiftung. Weiterhin werden Lymphfluss, Durchblutung und Stoffwechsel stark angeregt. Mittels einer Schröpfmassage können damit selbst Muskelverhärtungen und -verspannungen, welche nicht mit normalen Massagegriffen gelöst werden können, gelöst werden.

Die Meridiane stehen bei dieser Massageart im Fokus der Behandlung. Aktiviert man mittels des Schröpfens diese Energiepunkte, aktiviert dies die Funktion des mit dem Energiepunkt verbundenen Organs.

Eine Schröpfmassage widmet sich dem gesamten Körper und Organismus – akute Verspannungen werden jedoch intensiver behandelt.

Anwendung und Wirkung

Die Grundlage des Schröpfens sind Beziehungen zwischen Körperoberfläche und Körperinnerem. In den Schröpfgläsern, welche auf den eingeölten Körper aufgesetzt werden, entsteht Unterdruck, der durch den Masseur reguliert werden kann. Durch das Bewegen der Schröpfgläser werden Blutgefäße erweitert – mit dem Ergebnis einer verbesserten Durchblutung. Dies steigert auch die Abwehrkräfte.

Das Bewegen der Schröpfgläser mit entsprechendem Druck auf verspanntem und verhärtetem Gewebe hat zur Folge, dass diese Verhärtungen weicher und kleiner werden. Nach der Behandlung können diese teilweise ganz verschwinden.

Die Wirkung kann so stark sein, dass an den Schröpfstellen blaue Flecken durch Blutaustritte ins Gewebe entstehen. Dies ist jedoch harmlos und die blauen Flecken verschwinden schnell wieder. Die Behandlung selbst ist nicht schmerzhaft, sondern wird als äußerst angenehm und wohltuend empfunden.

Das Schröpfen entlastet insgesamt das Herz-Kreislauf-System, zudem fördert es den Abtransport von Bakterien und Schadstoffen aus dem Körper.

Damit die Wirkung nachhaltig bleibt, sind die richtige Körperhaltung, sowie regelmäßiges Trainieren und Dehnen der Muskulatur im Anschluss an die Behandlung sehr hilfreich.

 

Ihr Lymphsystem wird in Fluss gebracht

Neben dem Blutkreislauf gibt es in unserem Körper ein weiteres System, das Lymphsystem. Rund 600 Lymphknoten verbinden die Lymphbahnen miteinander.

Das parallel verlaufende System transportiert täglich etwa zwei Liter Gewebeflüssigkeit, die sogenannte Lymphe. Dieses System fungiert gewissermaßen als Müllabfuhr unseres Körpers. Funktioniert es nicht optimal, bilden sich Flüssigkeitsansammlungen, sogenannte Lymph-Ödeme.

Sie werden durch Physiotherapeuten oder Ärzte mittels Lymphdrainage behandelt.

Damit es soweit gar nicht kommt, ist regelmäßiges Schröpfen eine hervorragende präventive Methode, um das Lymphsystem in Fluss zu halten.

Durch das regelmäßige Schröpfen werden zusätzlich Schadstoffe, die im Körper zu Krankheiten führen, über die Haut ausgeleitet. Hierbei ist es wichtig, unterstützend viel zu trinken, am besten Wasser.

Wichtig: Setzen Sie Ihre Haut nach der Schröpfmassage nicht direkt der Sonne und dem Wind aus.

Anwendungsbereiche und Häufigkeit der Anwendung:

Für eine nachhaltige Wirkung empfehle ich eine Behandlungsfrequenz von 1 – 2 Schröpfmassagen im Monat. Es können der Rücken/Nackenbereich, Beine und Arme geschröpft werden.

Es können der Rücken/Nackenbereich, Beine und Arme geschröpft werden.

Warum Schröpfmassage?

  • Löst Verspannungen der Muskulatur
  • Verhindert eine Verhärtung der Muskulatur
  • Lockert verklebte Faszien
  • Verbessert die Durchblutung (Herz- Kreislauf-System)
  • Bringt das Lymphsystem in Fluss
  • Regt den Stoffwechsel an
  • Steigert die Vitalität (durch Abtransport der Schadstoffe)
  • Stärkt das Immunsystem
  • Lässt Erkältungen ohne fieberhafte Erkrankung vorbeigehen
  • Dient der Vorbehandlung bei der Triger-Punkte-Therapie

Wann ist Schröpfmassage nicht sinnvoll?

  • Einnahme blutverdünnender Medikamente (Markumar)
  • Schwangerschaft
  • Frische Operationen
  • Hautentzündungen
  • Sonnenbrand
  • Tuberkulose
  • Krebspatienten
  • Andere chronische Erkrankungen
  • Bindegewebsschwäche
  • Allgemein geschwächte Menschen
  • Keine Schröpfmassage: auf aufliegenden Muttermalen, stillen Warzen und auf Narben, die jünger als 6 Monate sind.

BESONDERS WICHTIG bei Medikamenten-Einnahme!
Wenn Sie Marcumar oder ein anderes blutverdünnendes Arzneimittel einnehmen dürfen Sie NICHT geschröpft werden. Sicherlich finden Sie zusammen mit Ihrem Masseur eine für Sie passende Alternativmassage.